Exkursion, insbesondere für Denkmalpflegende,
nach Paris vom (04. - Anreise) 05.-09. Oktober 2026

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 | Der Programmbogen spannt sich von der Denkmalpflege an Welterbestätten bis zu Bauten der Nachkriegsmoderne. Die Reiseleitung liegt bei Sophia Schmidt und Christoph Schwarzkopf. Anmeldung ist ab sofort bis zum 30.08.2026 möglich mit dem Anmeldebogen, den Sie an Paris@baukunstbildung.de senden. Die Exkursion ist als Bildungsurlaub anerkannt in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Niedersachsen. Beachten Sie bitte, dass Sie beim Arbeitgeber die Bildungszeit i.d.R 6 Wochen vor Beginn beantragen müssen. (zum Download: Anerkennungsschreiben Berlin) Vorgesehenes Programm: - Einführung zum "alltäglichen Paris" mit Prof. Carmen Popescu
- Gespräche mit zuständigen Stellen der Pariser Denkmalpflege, um das System der Denkmalpflege in Frankreich kennenzulernen, u.a.La Commission du Vieux Paris
- Kontakte zu NGO's - ICOMOS France, l’association Paris historique
- Kennenlernen der Aus- und Fortbildung in der Denkmalpflege, u.a. L'École de Chaillot.
- Führung in der Innenstadt
- Besuch von Notre Dame de Paris, der Kathedrale von St Denis, evtl. Schloss und Park von Versailles, nach Möglichkeit mit Fachführungen
- Fachführungen an "kleineren" Denkmalbaustellen
- Fachführung im Musee Cité de l’architecture & du patrimoine
Wir werden Gelegenheit zum Austausch mit verschiedenen Fachkolleg*innen haben - auch der Austausch untereinander kommt nicht zu kurz!
Hinweis zum Hotel: Wir haben das Hotel IBIS Paris Porte d'Orléans gebucht.
Zur An- und Abreise: Wir haben Gruppenkontingente in der 1. Klasse (!) reserviert. Die Gruppenreise können wir jedoch nur nutzen, wenn sich mindestens 6 Teilnehmende dafür melden. Kosten etc. s. Anmeldebogen. Die Konditionen sind allerdings nur bei einer Anmeldung bis zum 15.08.2026 gültig.
Wir freuen uns auf die Reise
Sophia Schmidt, Stuttgart
Christoph Schwarzkopf, Hamburg
Warum Bildungsurlaub für Denkmalpflegende?
Eine persönliche Anmerkung von Christoph Schwarzkopf
Seit 1964 führt das Hamburger Städtebauseminar jährliche Exkursionen als Bildungsurlaub durch (Archiv der Exkursionen 2). Diese vermitteln umfassende Einblicke in das System von Städtebau und Bauwesen in der jeweiligen Gaststadt, nach Möglichkeit verbunden mit Austauschen mit Kolleg*innen vor Ort. Das gelingt da besser, wo nicht so viele Fachkolleg*innen hinreisen (Dessau, Bukarest, Mannheim, Liverpool, Manchester), schwieriger ist es da, wo sich alle kundig machen wollen: Barcelona, Kopenhagen, Paris....
Seit 2013 organisiere ich diese Exkursionen, mit wechselnden Kolleg*innen.
2020 überlegte ich mit meiner damaligen Kollegin Julia Tammert, dass es solche Bildungszeiten auch für Denkmalpflegende geben müsste. Wir starteten einen Prototyp 2021 ins Elsass, 2023 nach Siebenbürgen, 2024 nach Schottland, 2025 nach Neapel und Pompeji. 2026 wird erstmals Sophia Schmidt aus Stuttgart die Reise gemeinsam mit mir durchführen.
Diese Bildungszeiten sind geprägt von intensivem Austausch untereinander und mit den Kolleg*innen vor Ort. Die Überlegungen haben gute Früchte getragen.
Für alle Kritiker der Bildungszeiten: - Diese umfassend vorbereiteten Fachexkursionen werden von den Teilnehmenden selbst bezahlt, d.h., sie finanzieren die Fortbildung, und die Gesellschaft stellt sie dafür frei. Bei anderen Fortbildungen zahlt der Steuerzahler Fortbildung und Arbeitszeit.
- Wir, die wir die Exkursionen vorbereiten, opfern dafür viel Freizeit, ermuntert von dem Gedanken, dass auch wir Denkmalpflegende nur im Austausch mit anderen über unser Tun sinnvoll reflektieren können.
- Die Fachkolleg*innen vor Ort stellen ihre Zeit zur Verfügung, weil sie den Austausch ebenso schätzen.
Es handelt sich um wertvolle Fortbildung, die auch von den Architektenkammern als solche anerkannt wird.
Christoph Schwarzkopf
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